Freitag, 13. Januar 2017
Ist mit 25 alles zu spät?
Es ist passiert. Der lange gefürchtete Moment ist gekommen: Auf die Frage nach einem Alter kann ich nun mit "ein virtel Jahrhundert" antworten. Doch warum Angst? Warum keine Freude darüber, dem verantwortungsbewussten, vernünftigen, erwachsenen Zukunfts-Ich einnStück näher gekommen zu sein? Dem Schritt zur Familie, dem Schritt ins Berufsleben. Und ist nicht auch das zurücklassen des partywütigen 20-Jährigen Ichs ein Fortschritt? Ein Meilenstein in puncto Seriösität und dem Werdegang zur Dame? Die Bereitschaft, den Club gegen die Couch, und den Wodka-Mate gegen ein Glas Rotwein zu tauschen? Aber... will ich das denn überhaupt?
Die Zeit rast dahin, doch im Herzen, da bleibe ich jung. Während ich zusehe, wie meine Freunde in ihren Beziehungen ankommen und Zusammenziehpläne schmieden, fühle ich mich im Club zwischen den tanzen 20 Jährigen langsam alt.
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